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Jährlich wird der "Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige" als bundesweiter Aktionstag in vielen Städten durchgeführt.
 
Am 21. Juli 1998 ist an der "Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige" in Gladbeck zum ersten Mal der vom "Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e. V." ausgerufene Gedenktag abgehalten worden. Diesen Ort der Erinnerung und Mahnung hatte erstmals eine Mutter im Jahre 1994 für ihren verstorbenen Sohn geschaffen.
Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. und AIDS-Hilfe Düsseldorf e. V. laden jährlich ein, derer zu gedenken, die im Laufe des Jahres in Düsseldorf infolge ihrer Drogensucht gestorben sind. Menschen leben nicht für sich alleine. Ihr Tod bewegt und verändert vieles im Leben derer, die ihnen nahe standen und sie kannten.
Etliche der Verstorbenen gehörten zum Arbeitsalltag unserer sozialen Einrichtungen, einige über Jahre, für die wir ein Ersatz an Stelle eines verlorenen Zuhauses waren. Von anderen ist uns wenig bekannt, da sie es vorzogen, für sich zu bleiben.
An diesem Tag gibt es Gelegenheit, Abschied zu nehmen und Erinnerungen auszutauschen. Dazu eingeladen sind Angehörige, Drogenabhängige, Kolleg/innen aus Suchthilfeeinrichtugen und angrenzenden Arbeitsbereichen, Freunde und Freundinnen sowie alle Interessierten
Verantwortlich für Planung und Duchführung sind der Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. und AIDS-Hilfe Düsseldorf e. V., Ansprechpartnerin Jutta Eisenhauer-Jarju, Telefon: 0211 89-23912
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